
Woher kommen wir, wo stehen wir und wie finden wir unsere Zukunft wieder?
Episodes

Aug 26, 2019
Aug 26, 2019
29 min
”Wie alles sich zum Ganzen webt, Eins in dem andern wirkt und lebt“, Goethe, Faust, erste Szene
Ich habe in vorigen Episoden immer wieder den Begriff der »Komplexität« verwendet. Es ist daher höchst an der Zeit dass wir uns eine erste Episode mit diesem Begriff auseinandersetzen.
In dieser Episode stelle ich drei Fragen:
- Ist Komplexität und Kompliziertheit dasselbe?
- Was ist Komplexität, genauer: wo finden wir komplexe Systeme und wie verhalten sie sich
- Was bedeutet das für die wissenschaftliche und rationale Betrachtung der Welt, vor allem auch für die Herausforderungen der Zukunft?
Am Anfang steht die Frage: wie verhalten sich eigentlich die wichtigen Systeme, die unser Leben ermöglichen?
»Die Natur macht keine Sprünge«, Carl von Linné
Ist das so? Einfache mechanische und simple Systeme zeigen einfache Ursachen/Wirkungszusammenhänge – im Gegensatz zu komplexen Systemen:
- Wieso wird die Sahara nach langer Zeit mit stabilem Bewuchs in kurzer Zeit zu einer Wüste?
- Warum kollabieren Seen oder Korallenriffe
- Wie sieht es mit der Vorhersagekraft von technischen und sozialen Systemen aus?
- Wer hat den Fall der Berliner Mauer, Flash-Crashs an der Börse oder Donald Trump als Präsidenten korrekt vorhergesagt?
”In der großen Verkettung der Ursachen und Wirkungen darf kein Stoff, keine Thätigkeit, isoliert betrachtet werden.“, Alexander von Humboldt im 18. Jahrhundert
Wir leben also nicht in einer Welt der simplen, sondern der wicked problems. Wie kommt das? Fragen wir konkreter nach
- Was ist ein System?
- Was sind Systemgrenzen?
- …und dann noch Skaleneffekte?
Kompliziert oder komplex? Fassen wir einfach nochmals zusammen: was ist jetzt der Unterschied?
Warum interessiert uns das alles? Heute und in der Zukunft?
Wir kämpfen nicht nur mit dem drohenden Kollaps lebenswichtiger natürlicher Systeme, heute werden auch die »künstlichen«, die technischen und sozialen Systeme immer komplexer. So ist es extrem wichtig zu unterscheiden ob wir es mit komplexen Systemen, komplexen Problemen zu tun haben denn sie
- verhalten sich sehr unterschiedlich
- müssen mit unterschiedlichen Methoden untersucht werden
- Management, Kontrolle und Fehlersuche in solchen Systeme erfordert ebenfalls sehr unterschiedliche Strategien
Was ist daher das größte Problem unserer Zeit? Das größte Problem ist es, wenn Menschen fragen, welches das größte Problem unserer Zeit ist.
Denn fast alle Herausforderungen die unsere Zukunft bestimmen sind in komplexer Weise miteinander verbunden. Wir lösen sie also mehr oder weniger gemeinsam, oder gar nicht
Und wie immer, sehen wir nach dieser Episode betroffen, den Vorhang zu und alle Fragen offen.
Referenzen
- Rich Hickey: Simple made easy
- Donella Meadows, Thinking in Systems, Chelsea Green Publishing (2008)
- Warren Weaver, Science and Complexity, American Scientist, 36: 536 (1948)
- Andrea Wulf, Alexander Humboldt
- G. Cumming, Unifying Research on Social-Ecological Resilience and Collapse (2017)
- Chris Clearfield, Meltdown: Why our systems fail and what we can do about it
- Charles Perrow, Normale Katastrophen
- Rupert Riedl, Strukturen der Komplexität (2000)
- Nassim Taleb, Skin in the Game
- Peter Kruse, next practice. Erfolgreiches Management von Instabilität

Aug 12, 2019
Aug 12, 2019
27 min
Eine nächste »Guerilla-Attacke« auf die Festung Wissenschaft, mit Blick in die Zukunft:
Welche Rolle spielt Abstraktion für das moderne, wissenschaftliche Denken?
(1) Wir beginnen mit der Frage, wie sich das Denken vom Speziellen zum Allgemeinen, oder vom »Mythos« zum »Logos« entwickelt hat, besuchen dazu das antike Griechenland, Plato, Aristoteles und die Pythagoräer.
(2) Dann machen wir einen Zwischenstopp während der kommunistischen Revolution in Russland zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Entfernte Regionen der Sowjetunion wurden durch radikale soziale und ökonomische Änderungen gezwungen. Dazu gehört auch ein Bildungsprogramm, das die entferntesten russischen Regionen mit einschließt. Der russische Psychologe Alexander Luria begleitet diese Entwicklung und sieht dies als »natürliches Experiment«. Er fragt sich wenn man die Arbeit der Menschen verändert und ihnen mehr Abstraktion beibringt: welchen Einfluss wird das auf ihr Denken und ihren Geist haben?
»Vormoderne Menschen sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht, moderne Menschen die Bäume nicht im Wald.«
(3) Wir kehren dann in die Gegenwart um zu sehen, warum Abstraktion fundamental für einen erfolgreichen Umgang mit unserer Zukunft ist
- John Dewey: Über das Lösen von Problemen
- Flynn Effekt – und unser Lernen von der komplexen Umgebung in der wir uns bewegen
- Wie reagieren Schule und Universität?
Und zuletzt stellt Franz Wuketits die These in den Raum, dass Abstraktion für unseren Umgang mit der Zukunft fundamental ist.
Referenzen
Griechenland
- David C. Lindberg, The Beginnings of Western Science, Univ. of Chicago Press (1992)
- Luciano de Crescenco, Geschichte der griechischen Philosophie, Diogenes (2016)
- Günter Küppers (Hrsg.), Chaos und Ordnung, Formen der Selbstorganisation in Natur und Gesellschaft, Reclam (1996)
Die sozialistische Revolution und die soziologische Beobachtung
- David J. Epstein, Range, Penguin (2019)
- J. R. Flynn, The Mean IQ of Americans: Massive Gains 1932 to 1978, Psychological Bulletin 95, no. 1 (1984)
- Alexander Luria, Cognitive Development. Its Cultural and Social Foundations, Harvard University Press (1976)
Lernen, Gesellschaft und Zukunft
- John Dewey, Theory of Inquiry (1938)
- Franz M. Wuketits, Animal irrationale. Eine kurze (Natur-)Geschichte der Unvernunft, edition unseld (2013)
Weiteres
- Nassim Taleb, Fooled by Randomness, Penguin (2007)
- Alfred North Whitehead, The Education of an Englishman, The Atlantic Monthly, Vol. 138 (1926), p. 192.

Jul 29, 2019
Jul 29, 2019
23 min
»Keine Lüge, die etwas auf sich hält, enthält Unwahres. Was letztlich präpariert wird, ist vielmehr das Weltbild als Ganzes […] Dieses Ganze ist dann weniger wahr, als die Summe der Wahrheiten seiner Teile […] Die Aufgabe derer, die uns das Weltbild liefern, besteht also darin, aus vielen Wahrheiten ein Ganzes für uns zusammenzulügen.«, Günther Anders
»Menschen sind die Produkte der Geschichten, die sie über sich selbst erzählen, die ihre Gemeinschaft über sich erzählt. Fakten spielen dabei höchstens eine untergeordnete Rolle.«, Philipp Blom
»Bewegungen, welche die Welt zu verändern suchen, beginnen oft damit, dass sie die Geschichte umschreiben und die Menschen damit in die Lage versetzen, sich die Zukunft neu auszumalen.«, Yuval Noah Harari
- Ohne Wissenschaft und Technologie kann es keine Zukunft für 9-11 Milliarden Menschen geben.
- Wir haben natürliche Ressourcen weit überstrapaziert und müssen hier dramatisch gegensteuern
- Auch die menschlichen Systeme haben eine Komplexität erreicht, die wir teilweise nicht mehr im Griff haben. (Komplexität ist nicht dasselbe wie Kompliziertheit – was ist der Unterschied?)
- Die Kernfrage der nächsten Jahrzehnte wird also wahrscheinlich lauten: Wie können wir die wesentlichen ökologischen wie gesellschaftlichen Systeme gesund halten wesentlich mehr Resilienz ins System bringen und dabei die Fortschritte, die die Menschheit unbestritten erreicht hat nicht zu einem Einsturz bringen.
- Hans Rosling, Factfulness
- Steven Pinker, Gewalt: Eine neue Geschichte der Menschheit
- Gregg Easterbrook, It's Better Than It Looks: Reasons for Optimism in an Age of Fear
- George Monbiot, Out of the Wreckage
- Philipp Blom, Was auf dem Spiel steht
- Günther Anders, Die Antiquiertheit des Menschen (Teil 1 und Teil 2)
- Kate Raworth, Doughnut Economics
- Johan Rockström et al, Planetary Boundaries (e.g. Nature: A safe operating space for humanity)
- Big World Small Planet, Johan Rockström, Matthias Klum
- Johan Rockström, TED Talk: Let the environment guide our development
- Yuval Noah Harari, Homo Deus
- Yuval Noah Harari, 21 Lessons for the 21st Century
- Michael Specter, Denialism
- Jared Diamond, Kollaps
- Norman Borlaug, Nobelpreise Acceptance Speech
- Jeffrey D. Sachs, Kommentar: Es ist nicht genug, einfach mehr Nahrung zu produzieren, Spektrum der Wissenschaft, 11.01.2010
- Andrea Wulf, Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur
- Robert B. Reich, Rettet den Kapitalismus
- Tim Jackson, Prosperity without Growth

Jul 15, 2019
Jul 15, 2019
24 min
»Keine Lüge, die etwas auf sich hält, enthält Unwahres. Was letztlich präpariert wird, ist vielmehr das Weltbild als Ganzes […] Dieses Ganze ist dann weniger wahr, als die Summe der Wahrheiten seiner Teile […] Die Aufgabe derer, die uns das Weltbild liefern, besteht also darin, aus vielen Wahrheiten ein Ganzes für uns zusammenzulügen.«, Günther Anders
»Menschen sind die Produkte der Geschichten, die sie über sich selbst erzählen, die ihre Gemeinschaft über sich erzählt. Fakten spielen dabei höchstens eine untergeordnete Rolle.«, Philipp Blom
»Bewegungen, welche die Welt zu verändern suchen, beginnen oft damit, dass sie die Geschichte umschreiben und die Menschen damit in die Lage versetzen, sich die Zukunft neu auszumalen.«, Yuval Noah Harari
- Ohne Wissenschaft und Technologie kann es keine Zukunft für 9-11 Milliarden Menschen geben.
- Wir haben natürliche Ressourcen weit überstrapaziert und müssen hier dramatisch gegensteuern
- Auch die menschlichen Systeme haben eine Komplexität erreicht, die wir teilweise nicht mehr im Griff haben. (Komplexität ist nicht dasselbe wie Kompliziertheit – was ist der Unterschied?)
- Die Kernfrage der nächsten Jahrzehnte wird also wahrscheinlich lauten: Wie können wir die wesentlichen ökologischen wie gesellschaftlichen Systeme gesund halten wesentlich mehr Resilienz ins System bringen und dabei die Fortschritte, die die Menschheit unbestritten erreicht hat nicht zu einem Einsturz bringen.
- Hans Rosling, Factfulness
- Steven Pinker, Gewalt: Eine neue Geschichte der Menschheit
- Gregg Easterbrook, It's Better Than It Looks: Reasons for Optimism in an Age of Fear
- George Monbiot, Out of the Wreckage
- Philipp Blom, Was auf dem Spiel steht
- Günther Anders, Die Antiquiertheit des Menschen (Teil 1 und Teil 2)
- Kate Raworth, Doughnut Economics
- Johan Rockström et al, Planetary Boundaries (e.g. Nature: A safe operating space for humanity)
- Big World Small Planet, Johan Rockström, Matthias Klum
- Johan Rockström, TED Talk: Let the environment guide our development
- Yuval Noah Harari, Homo Deus
- Yuval Noah Harari, 21 Lessons for the 21st Century
- Michael Specter, Denialism
- Jared Diamond, Kollaps
- Norman Borlaug, Nobelpreise Acceptance Speech
- Jeffrey D. Sachs, Kommentar: Es ist nicht genug, einfach mehr Nahrung zu produzieren, Spektrum der Wissenschaft, 11.01.2010
- Andrea Wulf, Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur
- Robert B. Reich, Rettet den Kapitalismus
- Tim Jackson, Prosperity without Growth

Jul 1, 2019
Jul 1, 2019
34 min
Was ist Wissenschaft?
Diese Frage ist erstaunlich schwierig zu beantworten und wir werden uns aus dem Hinterhalt nähern und das Ziel von mehreren Seiten angreifen. Als Basis von empirischen Wissenschaften, also etwa den Naturwissenschaften, gelten Experimente, Daten und messbare Fakten. Versuchen wir unser Glück einmal an dieser Stelle.
In dieser Episode ist die ergänzende Frage, die für unsere Zukunft von großer Bedeutung ist: wie hilft sie uns in der Entscheidungsfindung? Denn wir wollen uns nicht alleine in der Theorie verlieren.
»Messen was messbar ist, messbar machen was nicht messbar ist« – fälschlich Galileo zugeschrieben – gilt als eines der traditionellen Prinzipien empirischer Wissenschaft.
Schon in der Antike wurde fallweise empirisch gearbeitet, wir sehen das am Beispiel von Hippokrates und der Beschreibung der Malaria. Eine wirklich systematische, über verschiedene Disziplinen gehende empirische und statistische Betrachtung der Welt ist allerdings eher der Neuzeit zuzuschreiben.
Wir werfen in dieser Episode beispielhaft den Blick auf Erklärungen der Pest im Mittelalter sowie auf Cholera und medizinische Versorgung im 19. Jahrhundert, am Beispiel von Dr. John Snow und Florence Nightingale.

Zuletzt reißen wir die wichtige Frage an: wie sieht das Thema Daten und Entscheidungen eigentlich heute aus? Stichwort: Datenüberfluss, Big Data, künstliche Intelligenz? Diese Fragen werden uns noch weiter beschäftigen müssen.
Referenzen
- Hippokrates und die Malaria
- Cunha CB, et al. J Vector Borne, Brief history of the clinical diagnosis of malaria: from Hippocrates to Osler.
- Malariasite
- Johns Hopkins Lecture on Malaria
- Georgios Pappas et al, Insights into infectious disease in the era of Hippocrates, International Journal of Infectious Diseases Vol 12, Issue 4, (2008)
- Pest und Erklärungen der Zeit
- Florence Nightingale
- The Lady with the Lamp (Wikipedia)
- Florence Nightingale Museum London
- Presentation by Prof. Lynn McDonald at Gresham College. (30. Oct., 2014)
- Florence Nightingale, datajournalist: information has always been beautiful
- Dr. John Snow (no, not Game of Thrones!)
- Gerd Gigerenzer über Risiko, Bauchentscheidungen und anderes
- Nassim Taleb, Black Swan
- Aristoteles: Nikomachische Ethik: Genauigkeit
- Steven Chu über Forschung
- Byung-Chul Han, Psychopolitik

Jun 17, 2019
Jun 17, 2019
29 min
- »Vor etwa 10.000 Jahren haben die Menschen einen Wendepunkt überschritten, an dem unsere Fähigkeit, die Biosphäre zu verändern, die Fähigkeit des Planeten, uns zu verändern, überstieg.«
- Technik und Menschheit leben in einer Symbiose
- »Wir sind an einem zweiten Wendepunkt, an dem die Fähigkeit der Technik, uns zu verändern, unsere Fähigkeit, die Technik zu ändern, übersteigt.«
Referenzen
- Kevin Kelly, What Technology Wants
- Kevin Kelly, Inevitable
- Manfred Geier, Aufklärung, das europäische Projekt
- Andrea Wulf, Alexander Humboldt und die Erfindung der Natur
- Douglas Ruskoff, Team Human
- Sternstunde Philosophie 16.9.2018, Der Philosophische Stammtisch: Schöne neue digitale Welt? (mit Richard David Precht, Harald Welzer & Katja Gentinetta)

Jun 10, 2019
Jun 10, 2019
26 min
- »Vor etwa 10.000 Jahren haben die Menschen einen Wendepunkt überschritten, an dem unsere Fähigkeit, die Biosphäre zu verändern, die Fähigkeit des Planeten, uns zu verändern, überstieg.«
- Technik und Menschheit leben in einer Symbiose
- »Wir sind an einem zweiten Wendepunkt, an dem die Fähigkeit der Technik, uns zu verändern, unsere Fähigkeit, die Technik zu ändern, übersteigt.«
Referenzen
- Kevin Kelly, What Technology Wants
- Kevin Kelly, Inevitable
- Manfred Geier, Aufklärung, das europäische Projekt
- Andrea Wulf, Alexander Humboldt und die Erfindung der Natur
- Douglas Ruskoff, Team Human
- Sternstunde Philosophie 16.9.2018, Der Philosophische Stammtisch: Schöne neue digitale Welt? (mit Richard David Precht, Harald Welzer & Katja Gentinetta)

May 15, 2019
May 15, 2019
21 min
In dieser Episode werfen wir zunächst wieder einen Blick in die Vergangenheit – allerdings in die jüngere Vergangenheit.
Die Entdeckung des Ozonlochs in den 1980er Jahren als Anhaltspunkt für unerwartete Konsequenzen wissenschaftlicher und technischer Errungenschaften aber auch als Beispiel für den politischen und gesellschaftlichen Umgang mit globalen Problemen.
Referenzen
- Smithsonian Magazin: »Ein Mann erfindet zwei der tödlichsten Substanzen des 20. Jahrhunderts«
- James Lovelock, Paul Crutzen, F. Sherwood Rowland, Mario Molina entdecken, dass FCKWs die Ozonschicht abbauen können und warnen vor dem weiteren Einsatz: Nature, Artikel Univ. Berkeley
- Nobelpreis 1995 für Crutzen, Rowland und Molina

May 15, 2019
May 15, 2019
22 min

May 10, 2019
May 10, 2019
22 min
Willkommen zur Ersten Episode von Zukunft Denken.
Wer mehr über mich wissen möchte, besucht bitte meine Homepage unter www.schatten.info.
Worum geht es?
Fortschritt oder Untergang. Nie in der Geschichte der Menschheit lagen diese beiden Möglichkeiten danke Wissenschaft und Technik so nahe beieinander.
In diesem Podcast beschäftige ich mich mit beiden Seiten dieser Medaille. Wie sind wir an den Punkt gelangt, an dem wir heute stehen? Welche Rolle hat Wissenschaft gespielt und vor allem: warum ist das für uns als »normale« Bürger wichtig?
Wo stehen wir heute? Was sind die Herausforderungen der Zeit, aber noch wichtiger: was sind die Ursachen und Zusammenhänge?
Und zuletzt das wichtigste: Was können wir daraus für unsere Zukunft lernen, können wir Zukunft wieder positiv denken?
Es wird keine einfachen Antworten, aber interessante Fragen und Anregungen geben.
Die nächsten Episoden beschäftigen sich mit folgenden Fragen:
- Was wissen wir? Wenn wir den Stand des Wissens verstehen möchten – wo blick(t)en wir hin? Warum ist diese Frage nicht nur geschichtlich von großer Bedeutung?
- Unerwartete Konsequenzen: Die 1980er Jahre, das Ozonloch und was wir daraus aus dem Umgang mit Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft lernen können.
